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12. Mai 2016: "SPD wird Pflege weiter stärken"

„Pflege geht uns alle an“, erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Svenja Stadler anlässlich des internationalen Aktionstages "Tag der Pflege". „Die Anforderungen an die Pflegekräfte sind heute weit umfassender als jemals zuvor. Für ihre hervorragende Arbeit möchte ich allen Pflegekräften an dieser Stelle zuallererst ‚Danke‘ sagen“, so die SPD-Bundestagsabgeordnete Svenja Stadler.

„In einer älter und vielfältiger werdenden Gesellschaft müssen wir entscheidende Weichen stellen, für mehr Gerechtigkeit und Teilhabe in der Pflege. Ich bin froh, dass wir in dieser Legislaturperiode bereits wichtige Schritte gemacht haben“, so Stadler. Mit dem ersten Pflegestärkungsgesetz wurde das Leistungsspektrum der gesetzlichen Pflegeversicherung deutlich ausgeweitet. Rund 2,7 Millionen Pflegedürftige erhalten seit dem 1.1.2015 mehr Leistungen: Pflegende Angehörige werden aufgrund der ausgeweiteten Unterstützungsangebote für die Pflege zuhause entlastet. Die Zahl der zusätzlichen Betreuungskräfte in stationären Pflegeeinrichtungen wurde erhöht sich und ein Pflegevorsorgefonds eingerichtet.

Die Koalition führte mit dem Pflegestärkungsgesetz II einen neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff ein. Das heißt, die bisherigen drei Pflegestufen werden durch fünf Pflegegrade ersetzt. Damit wird der individuelle Bedarf bei Pflegebedürftigen genauer ermittelt. Svenja Stadler: „Durch die Reform erhalten an Demenz erkrankte Menschen erstmals Unterstützung.“

Für die SPD ist die Verbesserung der Pflege ein besonderer Schwerpunkt in dieser Legislaturperiode. Die steigende Lebenserwartung der Bevölkerung und die Zunahme des Anteils betagter Menschen an der Gesamtbevölkerung zeigen den gesellschaftlichen Fortschritt auf. Die zunehmende Zahl älterer Menschen stellt die Pflegepolitik vor demografische und fachliche Herausforderungen. „Deshalb wollen wir viele junge Menschen für den Pflegeberuf in Deutschland gewinnen. Dafür müssen wir es schaffen, dass der Pflegeberuf Vielfalt, hohe Qualität, gerechte Entlohnung und eine adäquate gesellschaftliche Wertschätzung bietet“, machte die Abgeordnete Svenja Stadler deutlich.

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