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Reichstagskuppel Foto: Deutscher Bundestag/studio kohlmeier
Foto: Deutscher Bundestag/studio kohlmeier

3. Juli 2014: SPD setzt sich durch: Weitere Finanzierung für das Aktionsprogramm Mehrgenerationenhaus ist gesichert

Am 2. Juli 2014 hat das Kabinett den Entwurf für den Bundeshaushalt 2015 beschlossen. Darin enthalten ist auch die weitere Finanzierung der Mehrgenerationenhäuser. Das entsprechende Aktionsprogramm sollte ursprünglich zum Ende des Jahres 2014 auslaufen. Nach intensiven Haushaltsverhandlungen können die erfolgreichen Projekte für das Miteinander der Generationen weiter geführt werden.

„Damit ist jetzt auch die Finanzierung für das Mehrgenerationenhaus in Neu Wulmstorf für das Jahr 2015 gesichert“, freut sich die Bundestagsabgeordnete für den Landkreis Harburg, Svenja Stadler. „Der Trägerverein das Frauen- und Mütterzentrum Courage Neu Wulmstorf e.V. hat damit endlich die benötigte Planungssicherheit.“

Die SPD-Bundestagsfraktion hat sich bereits frühzeitig für eine Weiterführung des erfolgreichen Aktionsprogramms Mehrgenerationenhäuser eingesetzt. Denn unter Schwarz-Gelb wurden die Mittel für Mehrgenerationenhäuser gekürzt. Zudem läuft eine Kofinanzierung aus dem Europäischen Sozialfonds zum Jahresende aus. In einer gemeinsamen Kraftanstrengung ist es gelungen, die Finanzierung der Mehrgenerationenhäuser im heute verabschiedeten Regierungsentwurf für den Haushalt 2015 sicherzustellen.

„Ich konnte das Mehrgenerationenhaus bereits mehrfach besuchen und weiß, wie wichtig die dort geleistete Arbeit ist“, so Stadler. „Es ist nicht nur ein Treffpunkt für Jung und Alt, sondern auch Veranstaltungsort und Servicestelle. So werden zum Beispiel eine Näh- und Schreibwerkstatt, Deutschunterricht für Migranten, Kinderbetreuung sowie verschiedene Beratungsmöglichkeiten für Familien, Frauen und Senioren angeboten. Durch die vielfältigen Veränderungen unserer immer älter und bunter werdenden Gesellschaft werden generationenübergreifende Orte immer wichtiger. Mehrgenerationenhäuser fördern das Miteinander der Generationen vor Ort. Die Mehrgenerationenhäuser sind auch eine Antwort auf die Herausforderungen des demografischen Wandels“, so Stadler.

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