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Reichstagskuppel Foto: Deutscher Bundestag/studio kohlmeier
Foto: Deutscher Bundestag/studio kohlmeier

2. Juni 2014: Leistungsverbesserungen in der Pflegeversicherung

Zum Kabinettsbeschluss zur Umsetzung der ersten Stufe der Pflegereform vom vergangenen Freitag erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete für den Landkreis Harburg, Svenja Stadler:

Wir können uns darüber freuen, dass die Menschen in unserer Gesellschaft immer älter werden und oft auch bis ins hohe Alter gesund und gesellschaftlich aktiv sind. Mit dem Anstieg der Lebenserwartung

wird zugleich sowohl die Zahl der Pflegebedürftigen als auch die Zahl der demenziell erkrankten Menschen zunehmen. Unser Ziel ist es, allen hilfe- und pflegebedürftigen Bürgerinnen und Bürgern eine gute Versorgung mit Pflegeleistungen auch in Zukunft zu sichern.

Der vom Bundeskabinett beschlossene Entwurf des Fünften Gesetzes zur Änderung des Elften Buches des Sozialgesetzbuches (Pflegestärkungsgesetze) ist ein großer Schritt in die richtige Richtung. Der Entwurf enthält eine Vielzahl von Leistungsverbesserungen im finanziellen Umfang von rund 2,4 Milliarden Euro.

Die geplanten Leistungsverbesserungen werden direkt bei den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen ankommen. Insbesondere die Erhöhung des Anteils der Betreuungskräfte in stationären Einrichtungen auf einen Schlüssel von 1:20 wird die Lebensqualität derjenigen steigern, die sich derzeit in stationären Einrichtungen finden. Neben dem Ausbau der Betreuungsleistungen, die bereits dem Neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff vorgreifen, werden wir spürbare Leistungsverbesserungen für kognitiv als auch körperlich beeinträchtigte Pflegebedürftige umsetzen.

Eine gute und den Menschen in seinen individuellen Bedürfnissen respektierende Pflege ist Ausdruck der Humanität unserer Gesellschaft. Dazu gehören der Ausbau und die Flexibilisierung der Kurzeit- und Verhinderungspflege sowie der Tages- und Nachtpflege, die Dynamisierung der Pflegeleistungen oder der Ausbau von Zuschüssen für Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

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