"Sorgt dafür, dass ihr gehört werdet"

 
 

Zum dritten Mal in Folge seit 2016 hielt Svenja Stadler jetzt die Festrede zur Feier der Jugendweihe im Landkreis Harburg. In diesem Jahr durfte die Abgeordnete in der Buchholzer Empore sogar gleich zwei Mal an einem Tag reden. Zur Überraschung von Melanie Brünig, Vorsitzende der Jugendweihe Niedersachsen, kamen aus der Region so viele Teilnahmerinnen und Teilnehmer wie noch nie. Und zwar 34. Der Festakt brauchte zwei Durchgänge.

 

„Wir mussten zwei Veranstaltungen nacheinander in der Buchholzer Empore organisieren. Immerhin bringt jeder Absolvent rund zehn Angehörige und Freunde mit.“ Dass Svenja Stadler bereit war, um 10.30 Uhr  und dann erneut um 13.30 Uhr ihre Rede an die Jugendlichen zu halten, freute Melanie Brünig besonders. 

„Mit Werten wie Toleranz und Humanität, die der Verein Jugendweihe vermittelt, seid ihr gut vorbereitet, um euch aktiv in unsere demokratische Gesellschaft einbringen zu können“, betonte Svenja Stadler in ihrem Festbeitrag. „Und ich habe den Eindruck, dass eure Generation wirklich ein Interesse daran hat, politisch mitzuwirken.“ Die Bundestagsabgeordnete appellierte an die Jugendweihe-Empfänger: „Mischt euch ein! Sorgt dafür, dass ihr gehört werdet. Sonst entscheiden andere über eure Zukunft.“  

Das Programm der Festveranstaltung war neben viel Musik geprägt von Wort-Beiträgen der Jugendlichen. Unter anderem wurde der Liedermacher Gerhard Schöne zitiert: „Lass uns eine Welt erträumen/die den Krieg nicht kennt/ wo man Menschen aller Länder/ seine Freunde nennt.“

Die Jugendweihe, die sich als eine Alternative zur Konfirmation versteht, erfreut sich zunehmender Beliebtheit, wenn es darum geht den Eintritt von Jugendlichen ins Erwachsenenalter zu zelebrieren. Das Angebot der Jugendweihe Niedersachsen richtet sich an etwa 14-Jährige. In den vorbereitenden Workshops, Veranstaltungen und Reisen vermittelt der Verein Werte wie Gewaltfreiheit, Gemeinschaftssinn, Toleranz, Selbstbestimmung und Soziale Gerechtigkeit.

Jugendweihe Niedersachsen e. V.

 

 


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