Landesamt demonstriert Offenheit

 

Svenja Stadler mit Vertretern von Engie, Landesamt und Bürgerinitiative bei der Betriebsplatzbegehung.

 

Große Offenheit und starke Transparenz stellten jetzt zum einen die Betreiber des Erdölförderplatzes Sinstorf, die Engie E&P Deutschland GmbH, und zum anderen das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) unter Leitung von Präsident Andreas Sikorski unter Beweis.

 
 

Im Fleester Hoff mit (v. l.) Jens von den Eichen, Andreas Sikorski und Klaus Söntgerath vom LBEG.

Auf Einladung Svenja Stadlers informierte das LBEG im Fleester Hoff über seine Aufgaben und Tätigkeiten. Vorab - initiiert duch das LBEG - fand eine Begehung des Engie-Betriebsplatzes Sinstorf im Beisein von Vertretern der Bürgerinitiative Kein Fracking in der Heide statt. Mitarbeiter des Betreibers Engie standen den kritischen Fragen der Bürgerinitiative Rede und Antwort und betonten ihre Bereitschaft, für Auskünfte stets zur Verfügung zu stehen. Viel Misstrauen ließe sich damit frühzeitig unterbinden.

Am Abend im Fleester Hoff in Fleestedt gaben die Vertreter des LBEG den rund 40 Gästen einen Überblick über die im Frackingesetz festgelegten neuen Anforderungen an die Erdgas- und Erdölförderung. LBEG-Präsident Sikorski sah sich hierbei einer großen Skepsis gegenübergestellt. "Ich bin nicht der Vorhabenträger", betonte er. Als Behörde folge das Landesamt genauen Vorgaben der Überwachung und Überprüfung, die allesamt öffentlich einsehbar seien. Die richtigen Adressaten für die Kritik der Fördergegner wären allerdings die Unternehmen, die vor Ort tätig sind oder werden wollen. Zum Thema Probebohrungen im Schiefergestein (Fracking) überbrachte Sikorski die Aussage der niedersächsischen Landesregierung, diese auf keinen Fall genehmigen zu wollen. 

Das Interesse der Gäste an der Thematik war groß. Und obwohl die Vertreter des LBEG bereit waren, ganze 45 Minuten zu überziehen, um die vielen Fragen zu beantworten, schienen die Fronten verhärtet. Festzuhalten bleibt, dass es in der Bevölkerung weiterhin eine nicht unerhebliche Skepsis beim Umgang mit Risikotechnologien gibt.  

 

Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie

Die Bodeninformationen des LBEG

 

 


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